Das meiste, was mit Glauben zu tun hat, basiert auf Erfahrungen von Menschen. Die Jünger erfuhren damals, was Jesus ihnen sagen wollte, wenn er heilte, Menschen annahm, aber auch in Gleichnissen zu ihnen sprach. Sie erlebten ihn selbst. Paulus erzählte immer wieder von dem, was er erlebt hat, nämlich u.a. wie er "vom Saulus zum Paulus" wurde (Apg 9).
Wenn man die Bibel mal auf Erfahrungen hin liest oder sich in Erinnerung ruft, fallen einem zahllose Beispiele dafür ein, daß der Glaube viel mit Erfahrung zu tun hat. Was man selbst erlebt hat, ist für andere manchmal (oder sogar oft?) viel einsichtiger und lebendiger als irgendwelche Schriften. Selbst die Bibel wird nochmals spannender, wenn man Erfahrungen, die Menschen mit ihr gemacht haben, erzählt bekommt.
So sind Erfahrungen, die Menschen mit und im Glauben gesammelt haben, ein Zeugnis dafür, was Gott mit Menschen machen kann und was der Glaube - von Gott geschenkt - in Menschen wirkt.
Dabei kann schon eine kleine Erzählung Trost spenden, Glaube herausfordern, ermutigen, ansteckend wirken oder ein Zeugnis für Menschen sein, die dem Glauben fremd gegenüber(?) stehen.
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