I s l a m



Der Islam ist gerade nach den zahlreichen Ereignissen, die wir in den Medien verfolgen konnten, zweifelsohne zu einem brisanten Thema geworden!

In Anbetracht dieser Tatsache ist es nicht leicht, etwas über den Islam zu verfassen oder über ihn zu reden, zumal einem oft ein differenziertes und fachkundiges Wissen fehlt. Und doch wäre es auch falsch, sich nicht mit ihm auseinanderzusetzen.

Schlimm genug ist, daß der Islam gerade seit dem 11. September immer mehr in Verbindung mit Terrorismus und Fundamentalismus gesehen wird.

Deshalb meine ich, sollte die Beschäftigung mit dem Islam nicht unter den Tisch fallen, sondern sollte - ganz im Gegenteil - unsere Aufmerksamkeit verdienen!

Einen Anfang sollen die von mir zusammengestellten, wichtigen Eckpunkte des Islam machen. Aber selbstverständlich kann dies eben nur ein Anfang sein.

Deshalb meine dringende Bitte an Sie:
Sollten Sie Material über den Islam und/ oder Interesse an einem Gespräch/ einer Diskussion haben - dann tun Sie sich keinen Zwang an, uns Ihren Beitrag zu schicken! Es wäre eine sehr hilfreiche und große Bereicherung!










    Wichtige Eckdaten zum Islam

    I. Mohammed (~ 570 - 632) und seine Lehre
  • Mohammed war der Stifter des Islam.
  • In seinem 40. Lebensjahr bekam er durch Visionen und Auditionen die Gewißheit, daß er einen göttlichen Auftrag hat.
  • 622 wanderte Mohammed von Mekka nach Medina aus.
  • Dort vollzog sich ein Bruch: War er vorher als Prophet Fortsetzer der großen prophetischen Religionen, so war er seit Medina durch den göttlichen Auftrag der Aufrichter der reinen, monotheistischen Abrahamsreligion, die zuvor von Juden und Christen verfälscht worden war.
  • Das Zentrum dieser Bewegung wurde die Kaaba in Mekka.
  • Das hatte zur Folge, daß Mohammed politisch handeln mußte und erst durch Krieg die Stadt Mekka in Beschlag nehmen konnte.
  • Er war also politisch äußerst aktiv.· In seiner Verkündigung war bes. die Rede vom Gericht Gottes.
  • Ferner war der Mittelpunkt der Predigt der Glaube an den einen Gott.
  • Daraus ergab sich die Pflicht des Menschen, nämlich sich von ganzem Herzen und von ganzer Seele diesem einzigen Gott hinzugeben.



    II. Pflicht und Glaube des Muslim
  • Der Muslim weiß sich dem Schöpfer und Richter verantwortlich.
  • Er glaubt an:
    • seine offenbarten Bücher: Tora, Psalter, Evangelium und Koran.

    • seine Propheten: von Adam über die Erzväter, Moses, Jesus und viele andere bis zu Mohammed.

    • seine Engel.
  • Ethisches Handeln (Erfüllung göttlicher Gebote etc.) ist im Islam sehr wichtig und wird betont erwartet.
  • Das hat zur Folge, daß weltliche und geistliche Belange extrem verquickt sind in der islamischen Kultur.



    III. Allgemeines
  • Der Islam ist die einzige nachchristliche Weltreligion.
  • Der Koran:
      - ist Gottes unerschaffenes Wort.
      - offenbart in klarer arabischer Sprache.
      - ist vollkommen anerkannt und damit absolut unfehlbar.
      - darf nur von rituell Reinen gehört bzw. gelesen werden.
      - seine Rezitation ist erbaulich und verdienstvoll, selbst wenn der Sinn nicht verstanden wird.

  • Daniel Ahrnke


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